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Kredite und Fördermittel für Arztpraxen: So gelingt die Digitalisierung

Finanzen
29.03.2022
Author:
Melanie Schröder

Digitalisierungsmaßnahmen sind in der Regel mit finanziellen Ausgaben verbunden. Um diese aufzufangen, gibt es zahlreiche Kredit- und Fördermöglichkeiten. Doch wer blickt hier noch durch? Nelly verschafft Ihnen einen Überblick!

Kredite und Fördermittel für Arztpraxen: So gelingt die Digitalisierung

Die Digitalisierung hat in vielen Unternehmen längst Einzug erhalten – das gilt auch für Arztpraxen. Doch leider ist die Modernisierung hier noch lange nicht so schnell vorangeschritten, wie Ärzt:innen und Patient:innen sich dies wünschen würden. Tatsächlich ist insbesondere die Patientenkommunikation in deutschen Arztpraxen oft noch immer analog. 

Über 40 Prozent der Ärzt:innen kommunizieren mit ihren Patient:innen in Papierform

74 Prozent aller Mediziner:innen stehen digitalen Innovationen sehr aufgeschlossen gegenüber, wie das Praxisbarometer Digitalisierung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zeigt². Doch an der tatsächlichen Umsetzung gibt es noch Verbesserungsbedarf. 

Beispielsweise geben nur etwa sieben Prozent aller Befragten an, die Patientenkommunikation (nahezu) komplett digitalisiert zu haben. Dahingegen kommunizieren etwa 42 Prozent aller Arztpraxen nach wie vor mehrheitlich oder sogar fast komplett in Papierform mit ihren Patient:innen³. 

Patientenkommunikation in deutschen Arztpraxen

Es gibt also den Willen zur Veränderung, aber noch viel Nachholbedarf! Da die Umstellung in der Regel zunächst Geld kostet, schieben viele Praxen die notwendige Digitalisierung zunächst vor sich her. Dabei gibt es viele Kredite, die genau dabei helfen. 

Kredite bei Praxisübernahmen und -gründungen

Am besten ist es, wenn Sie die Digitalisierung von Anfang an richtig angehen. Beispielsweise direkt dann, wenn Sie eine Praxis gründen bzw. übernehmen möchten. Für diesen Fall gibt es zahlreiche Kredite, die Ihnen zur Verfügung stehen. Ein Klassiker sind die Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Hier die wichtigsten Kredite der KfW im Überblick: 

Das kleinste Darlehen: „ERP-Gründerkredit – StartGeld“

Mit dem Startgeld der KfW können Sie bis zu 125.000 Euro erhalten, um Investitionen in Maschinen, Computer, Software und Co. zu tätigen oder laufende Kosten wie Miete und Personalkosten zu decken. Der Kredit spricht insbesondere kleine und junge Praxen an, die vor maximal fünf Jahren gegründet wurden. Eigenkapital ist in der Regel für dieses Darlehen nicht erforderlich. Die Kreditlaufzeit beträgt fünf bis zehn Jahre. 

Mittleres Darlehen mit Eigenkapital: „ERP-Kapital für Gründung“

Wenn 125.000 Euro für Ihr Vorhaben nicht ausreichend sind, können Sie sich auch für den ERP-Kapital-Kredit bewerben. Hier erhalten Sie bis zu 500.000 Euro. Allerdings ist dafür Eigenkapital notwendig (in der Regel zwischen 10 und 15 Prozent). Das Darlehen ist für mittlere Arztpraxen geeignet, die vor maximal drei Jahren gegründet wurden. Laufzeit dieses KfW Kredits liegt bei 15 Jahren. 

Großes Darlehen: „ERP-Förderkredit KMU“

Eher für größere Praxen bis etwa 250 Mitarbeiter:innen geeignet, ist der ERP-Förderkredit KMU, der einen Kreditrahmen von bis zu 25 Millionen Euro ermöglicht. Mit diesem Darlehen werden gezielt ältere Praxen angesprochen, die mindestens drei Jahre am Markt sein müssen und höchstens 50 Millionen Jahresumsatz machen. Die Kreditlaufzeit kann bis zu 20 Jahre betragen.   

KfW Kredite für Arztpraxen im Überblick

Förderungen für Arztpraxen 

Doch noch interessanter als Kredite sind Zuschussförderungen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Doch wie genau finden Mediziner:innen das richtige Förderprogramm für ihre Zwecke? 

Eine Fördermittelberatung hilft Arztpraxen

Der Fördermittel-Dschungel in Deutschland ist kaum mehr zu überblicken. Genau aus diesem Grund gibt es mittlerweile Fördermittelberatungen, die für Arztpraxen die richtige Förderung finden. Damit Sie sich weiterhin auf Ihre Patient:innen konzentrieren können, nimmt Ihnen die Agentur gerne diese Aufgaben ab: 

Recherche

Wer Fördermittel selbst recherchieren möchte, muss in der Regel das politische Geschehen bzw. Beschlüsse von Ministerien und sonstige Projektträger im Blick behalten. Hier auf Anhieb als Mediziner online die richtige Förderung zu finden, ist nicht ganz einfach. Zusätzlich haben alle Förderprogramme Richtlinien, die teilweise sehr schwer verständlich sind. Für Ärzt:innen kann es deshalb nur schwer einzuschätzen sein, ob sie überhaupt die richtigen Kandidat:innen für eine Förderung sind. Eine Fördermittelberatung übernimmt gerne vollumfänglich die Recherche und stellt für Sie eine detaillierte Übersicht zusammen. 

Entwicklung einer Förderstrategie

Wenn Sie gleich mehrere Projekte fördern lassen möchten, ist eine Strategie unabdingbar. Hierbei geht es darum, die Projekte so auszuwählen und so zu konzipieren, dass die förderwürdig sind. Mit der richtigen Planung und Analyse haben Sie also die Chance, im Gesamtbild die höchsten Zuschüsse zu erzielen. Die Strategieentwicklung setzt sich aus den jeweils möglichen Förderprogrammen zusammen und orientiert sich beispielsweise an Ihrer Personalplanung, dem Digitalisierungsvorhaben etc. Auch diesen Schritt übernehmen Agenturen gerne für Sie. 

Antragstellung

Wenn Sie die richtige Förderung gefunden haben, muss nun nur noch der Antrag gestellt werden. Doch auch das ist gar nicht so einfach. Hier kommt eine Menge Papierkram auf Sie zu, der auch noch umfassend geprüft werden muss, damit bei der Antragstellung nichts schiefgeht. Da Sie als Arzt ohnehin mit einer Menge Dokumentationsaufwand und Verwaltungsarbeit konfrontiert sind, möchten Sie vielleicht auch diese Aufgabe an eine Fördermittelberatung abgeben. 

Vermittlungsagenturen helfen bei der Förderung

Mydent Zahnärzte erhält Zuschüsse für die Virtualisierung von Servern

Doch wie genau geht man nun am besten vor, um die Digitalisierung in der eigenen Praxis voranzutreiben? Das fragte sich auch Volkan Demirbas von Mydent Zahnärzte aus Duisburg. Der Geschäftsführer war auf der Suche nach einem kostengünstigen Weg, um einen Teil seiner Server zu virtualisieren. 

Die virtualisierten Server haben den Vorteil, dass sie die Wartung und den Zugang für externe Dienstleister erleichtern. Denn Arbeiten an den modernen Servern müssen nicht mehr vor Ort erledigt werden. Alle Wartungsmaßnahmen und sonstige Eingriffe können vollständig online ausgeführt werden. Doch natürlich verursacht auch die Umstellung auf virtuelle Server zunächst Kosten. Glücklicherweise gibt es viele Förderungen, die diese wichtige Digitalisierungsmaßnahme in Arztpraxen unterstützen. Doch: Wie soll man hier die richtige Förderung unter vielen finden?

Nelly vermittelt den Mydent Zahnärzten die richtige Fördermittelagentur

Volkan Demirbas wandte sich daraufhin hilfesuchend an die Digitalisierungsexperten von Nelly. Der Geschäftsführer nutzt seit einigen Monaten die Software von Nelly in seinen Praxen, um die Patientenaufnahme und die Abrechnung zu digitalisieren. Er war sich sicher, dass das Startup ihm auch bei seiner nächsten Digitalisierungsherausforderung helfen kann. Die Gründer von Nelly stellten daraufhin den Kontakt zu einer Fördermittelberatung her.  

Das Ergebnis: Mithilfe der Vermittlung von Nelly konnte Mydent Zahnärzte eine Förderung von etwa 30 Prozent der Gesamtsumme für die Servervirtualisierung erhalten! Gemeinsam mit der Firma SchwEDV hat Volkan Demirbas seine Server schließlich teilvirtualisiert und ist nun technisch auf dem neuesten Stand! 

Möchten auch Sie Ihre Praxis digitalisieren? Nelly hilft Ihnen!

Nelly hat es sich zum Ziel gesetzt, Arztpraxen in Deutschland endlich zu digitalisieren. Das geht unter anderem natürlich mit der Software von Nelly, die die Anamnese und Abrechnung Ihrer Patient:innen digitalisiert – womit Sie und Ihr Team jeden Tag 90 Minuten Zeit sparen! 

Doch auch, wenn Sie Ihre Praxis auf anderem Wege modernisieren möchten, sprechen Sie einfach einen Experten von Nelly an. Gemeinsam finden wir eine Lösung!

Testen Sie die digitale Patientenaufnahme mit Nelly 

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