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Patientenaufnahme - Eine Checkliste

Checkliste
28.05.2021
Author:
Laurids Seibel

Die Patientenaufnahme ist meist das erste Erlebnis, welches Patienten in Ihrer Praxis erwartet. Um so wichtiger ist es, dass sie angenehm, schnell und vollständig geschieht. Niemand will im Nachhinein einzelnen Informationen oder Unterschriften hinterherrennen müssen. Doch was gehört alles in eine gute Patientenaufnahme? Wir wollen uns in diesem Artikel den Dokumenten widmen, die bei jeder guten Patientenaufnahme abgefragt werden sollten.

Patientenaufnahme - Eine Checkliste

Checkliste

1. Anamnese:

Die Anamnese ist das Herzstück jeder Patientenaufnahme, darum haben wir mit Doktoren aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Regionen gesprochen und sie gefragt, was Ihrer Meinung nach in eine gute Anamnese hineingehört. Das Ergebnis ist nicht überraschend, jeder Arzt hat uns eine andere Antwort geben. Das mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, schließlich beschäftigen sich Zahnärzte und Dermatologen mit komplett verschiedenen Bereichen des menschlichen Körpers, doch auch Zahnärzte unter sich, stellen unterschiedliche Fragen in ihren Anamnesebögen. Was sollte also alles in Ihrem Anamnesebogen abgefragt werden? Die Antwort ist so einfach wie komplex: Das müssen am Ende Sie selbst entscheiden. 

Generell sollten Sie immer die Stammdaten Ihrer Patienten erfassen, dazu gehören heutzutage nicht nur Name, Adresse und Geburtsdatum, sondern eben auch die Mobilfunknummer und E-Mail-Adresse. Warum genau das das Leben Ihrer Patienten vereinfachen kann, dazu später mehr.

Für alle medizinisch relevanten Informationen, lohnt es sich die Seiten der Kassenärztlichen Vereinigungen oder Kammern der jeweiligen Berufsgruppen zu besuchen. Hier werden meist kostenlos Vorlagen für Anamnesebögen zur Verfügung gestellt. Ein gutes Beispiel sind hier die Zahnärzte:

Sollten Sie hier nicht fündig werden, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Wir helfen Ihnen gerne kostenlos weiter.

Was viele Ärzte oft vergessen, ein Anamnesebogen sollte regelmäßig angepasst werden. Neue Behandlungsmethoden und Medikamente können neue Fragen in Ihrem Anamnesebogen erzeugen. Auch sollte Sie regelmäßig schauen, ob Fragen bzw. Informationen mit der Zeit nicht obsolet geworden sind. So ist das Fragen nach einer Festnetznummer, bei gleichzeitigem Fragen nach einer Mobilfunknummer, meist unnötig und verlängert damit nur die Aufnahme der Patient*innen.

Was vor allem bei älteren Patient*innen wichtig wird, ist die Frage nach den eingenommen Medikamenten. Je nach Fachrichtung und Behandlungsmethoden empfiehlt sich hier eine zusätzliche Medikamentenliste.

2. Datenschutzerklärung:

Spätestens seit der Einführung der DSGVO ist der Datenschutz omnipresent. Nicht nur auf Ihrer Webseite sollten Sie das Thema Datenschutz ernst nehmen, sondern auch bei der Aufnahme Ihrer Patienten. Das Verwalten und Nutzen medizinischer Daten ist in Deutschland zu recht sehr genau geregelt. Einen guten Überblick über die Themen: Vorbereitungstätigkeiten, Maßnahmen zum Datenschutz, Patienteninformationen und Zusammenarbeit mit Dienstleistern bietet die KBV auf ihrer Website.

Hier wird nicht nur genau erklärt, worauf zu achten ist, sondern auch Musterexemplare bereitgestellt, welche fachbereichsübergreifend funktionieren.

3. Covid Informationen:

Ein Covid-Fall in Ihrer Praxis kann zu viel Ärger führen, im schlimmsten Fall sogar bis hin zur zeitweiligen Schließung. Daher empfiehlt es sich Ihre Patient*innen vor dem Praxisbesuch nach den Symptomen einer Möglichen Covid-19 Erkrankung zu befragen. Ein Beispiel Fragebogen für Covid-19 Screening finden Sie hier.

4. Rechnungsabtretung:

Wenn auch Ihre Praxis Rechnungen fakturiert oder zur Überprüfung an einen Abrechnungsservice weiter leitet, kennen Sie wahrscheinlich diese Zettel. In jedem Fall bekommen Sie diese von Ihrem Fakturierer bzw. Ihrer Abrechnungsstelle. Wir von Nelly bieten übrigens eine Alternative zum Fakturieren an, die jeder Praxis nicht nur Zeit, sondern auch Geld spart und dabei noch das Erlebnis des Praxisbesuches für Ihre Patienten verbessert. 

5. Drittanbieter:

Sollten Sie mit Unternehmen wie z.B. Doctolib zusammenarbeiten, verlangen diese teilweise eine Einwilligung der Patienten zur Kontaktaufnahme oder ggf. Nutzung gewisser Daten. Im Zweifel lohnt es sich hier einfach einmal nachzufragen, sollte das Unternehmen nicht von vornherein darauf hinweisen.

6. Andere Dokumente

Natürlich gibt es noch unzählige andere Dokumente die abgefragt und unterschrieben werden können. So holen manche Ärzte eine Erlaubnis zum Röntgen ein um sich gegen mögliche Schäden bei Schwangeren abzusichern, andere wiederum Fragen nach einer Bewertung des Besuches. Was genau Sie von Ihren Patienten wissen und bescheinigt haben wollen obliegt am Ende Ihnen. In jedem Fall sollten Sie nur abfragen, was Sie wirklich benötigen oder ein System wie Nelly nutzen, dass die Aufnahme, dank intelligenter Datenpunkte, auch bei vielen Dokumenten vereinfacht.

Wenn Sie diesen Text bis hierhin gelesen werden haben, werde Sie sich wahrscheinlich fragen, warum wir zuvor das Abfragen von Mobilfunknummer bzw. E-Mail-Adresse empfehlen. Nelly ermöglicht es Ihnen alle Dokumente einfach und rechtssicher über das Smartphone des Patienten ausfüllen und unterschreiben zu lassen. Dabei muss kein Feld wie Vor-& Nachname doppelt ausgefüllt werden. Zum Schutz der sensiblen Daten vor Dritten, verwenden wir ein Sicherheitssystem auf Bankenniveau und eine 2-Faktor-Authentifizierung. Alle Dokumente werde über das Smartphone oder den Laptop des Patienten ausgefüllt, wodurch Patientenaufnahme nicht nur beschleunigt wird, sondern auch im Vorhinein oder bei Video Calls abgefragt werden kann. Wenn Sie mehr über Nelly erfahren möchten, schreiben oder rufen Sie uns einfach an.

Brauchen Sie Hilfe bei der Patientenaufnahme?

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