Das Wichtigste in Kürze
- Die Digitalisierung von Arzt- und Zahnarztpraxen kostet Geld – doch mit KfW-Krediten und Fördermitteln lässt sich der Investitionsbedarf deutlich abfedern.
- Der ERP-Gründerkredit StartGeld der KfW wurde Ende 2025 auf bis zu 200.000 Euro angehoben und ist für junge Praxen oft der einfachste Einstieg in die Finanzierung.
- Mit der Digitalisierungsstrategie 2026 wird KI-gestützte Dokumentation zum Standard – wer jetzt investiert, entlastet sein Team und sichert den Anschluss.
Sie stehen in Ihrer Zahnarztpraxis vor einer Entscheidung: Der Intraoralscanner ist in die Jahre gekommen, Ihr Team verliert täglich Zeit mit der handschriftlichen Dokumentation, und eigentlich wäre jetzt der Moment für den digitalen Sprung. Was Sie bremst, ist nicht der Wille – es ist die Frage nach dem Geld. Genau hier setzen Förderkredite und Zuschüsse an.
Warum macht die Digitalisierungsstrategie 2026 jetzt Tempo?
Mit der im Februar 2026 vorgestellten Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie des Bundesgesundheitsministeriums soll KI-gestützte Dokumentation bis 2028 in mehr als 70 Prozent der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zum Standard werden.
Damit verschiebt sich der Rahmen für jede Praxis. Was lange als Kür galt, wird zur klaren Erwartung: Strukturierte, digital erfasste Behandlungsdaten statt isolierter Notizen und Papierablage. Zur gesetzlichen Flankierung ist ein Referentenentwurf für ein Gesetz zur digitalen Versorgung und zum Gesundheitsdatenraum angekündigt, der die Strategie in konkrete Vorgaben übersetzt.
Für Sie als Zahnarzt ist das keine abstrakte Gesundheitspolitik. Die Behandlungsdokumentation nach GOZ und BEMA, die Aufklärung, die Anamnese – all das bindet heute wertvolle Zeit, die Ihrem Team am Behandlungsstuhl fehlt. Der erklärte Zweck der Strategie ist genau diese Entlastung: KI soll administrative Arbeit übernehmen, damit mehr Zeit für die Behandlung bleibt.
Daher lohnt es sich, die Investition nicht weiter aufzuschieben. Wer jetzt umstellt, erfüllt nicht nur kommende Erwartungen, sondern verschafft sich heute schon spürbar Luft im Praxisalltag. Eine Lösung wie die KI-Dokumentation von Nelly setzt genau an diesem Punkt an.
Welche KfW-Kredite gibt es für Praxisgründung und -übernahme?
Die wichtigsten Kredite für Praxisgründung und -übernahme stammen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und reichen vom StartGeld für junge Praxen bis zum ERP-Förderkredit KMU für größere Vorhaben.
Am besten gehen Sie die Digitalisierung von Anfang an mit – also dann, wenn Sie ohnehin gründen oder eine Praxis übernehmen. Investitionen in Software, EDV und digitale Geräte sind bei den KfW-Programmen ausdrücklich förderfähig. Diese drei Darlehen sind die zentralen Anlaufpunkte:

Das StartGeld ist für die meisten Neugründungen der einfachste Einstieg: Seit Dezember 2025 sind bis zu 200.000 Euro möglich, davon bis zu 80.000 Euro für laufende Betriebsmittel. Reicht der Rahmen nicht aus oder bringen Sie Eigenkapital mit, ist das ERP-Kapital für Gründung mit bis zu 500.000 Euro die nächste Stufe. Für größere oder bereits etablierte Praxen kommt der ERP-Förderkredit KMU infrage.
Ein wichtiger Hinweis vorab: Den Antrag stellen Sie immer über Ihre Hausbank – und stets, bevor Sie die Investition beauftragen. Wer Geräte oder Software vorab bestellt, verliert den Förderanspruch. Planen Sie deshalb von der ersten Idee bis zur Auszahlung realistisch einige Monate ein.
Welche Fördermittel und Zuschüsse können Praxen nutzen?
Anders als Kredite müssen Zuschussförderungen nicht zurückgezahlt werden – sie sind damit die attraktivste, aber auch die am schwersten zugängliche Form der Förderung.
Das Problem ist selten das fehlende Geld, sondern der Überblick: Der Förderdschungel aus Bundes-, Landes- und EU-Programmen ist kaum noch zu durchschauen. Genau deshalb gibt es Fördermittelberatungen, die für Arzt- und Zahnarztpraxen die passende Förderung finden. Damit Sie sich weiter auf Ihre Patienten konzentrieren können, übernimmt eine solche Agentur drei Aufgaben:
- Recherche: Sie behält Beschlüsse von Ministerien und Projektträgern im Blick und stellt eine Übersicht der für Ihre Praxis passenden Programme zusammen.
- Förderstrategie: Sie wählt und konzipiert Vorhaben so, dass sie förderwürdig sind – orientiert an Ihrer Personalplanung und Ihrem Digitalisierungsvorhaben.
- Antragstellung: Sie übernimmt den Papierkram und die Prüfung der Unterlagen, damit beim Antrag nichts schiefgeht.
Zudem lassen sich KfW-Kredite und Zuschüsse in vielen Fällen mit Landesprogrammen kombinieren. Wer nur auf ein einziges Programm schaut, lässt regelmäßig Fördervolumen liegen. Ob Sie eine Beratung hinzuziehen, bleibt Ihnen überlassen – die Chancen auf eine höhere Förderung steigen dadurch allerdings spürbar.
Wie senken Sie den Investitionsbedarf bei der Digitalisierung?
Nicht jede Digitalisierung erfordert hohe Anfangsinvestitionen – cloudbasierte Lösungen lassen sich ohne teure Hardware und ohne großen Kapitaleinsatz einführen.
Das ist die andere Seite der Rechnung: Bevor Sie über große Kredite nachdenken, lohnt der Blick auf Maßnahmen, die schnell wirken und wenig kosten. Hier setzt Nelly als Partner an – nicht als zusätzliche Software, die Sie verwalten müssen, sondern als Lösung, die Ihnen lästige Arbeit abnimmt.
Den größten Hebel bietet die Dokumentation, die durch die Strategie 2026 ohnehin in den Fokus rückt. Mit der KI Dokumentation von Nelly sprechen Sie, statt zu tippen: Das Gespräch wird automatisch in eine strukturierte Behandlungsdokumentation überführt – inklusive Abrechnungsvorschlägen für Ihre Praxis. Die Zeit, die Ihr Team bisher mit dem Nachpflegen von Karteien verbringt, steht wieder für die Behandlung zur Verfügung.

Erfahren Sie hier mehr über die KI Dokumentation von Nelly: https://www.getnelly.de/produkte/ki-dokumentation
„Seit wir die Dokumentation digitalisiert haben, sparen wir am Empfang täglich spürbar Zeit. Diese Stunden fehlen uns nicht mehr – sie stehen wieder für unsere Patienten zur Verfügung.“ Helen Stürmer, ehemalige Praxismanagerin
Ein zweiter Hebel liegt in der Patientenkommunikation. Behandlungspläne, die unbeantwortet liegen bleiben, kosten Sie Umsatz und Liquidität. Der KI Plan Agent von Nelly übernimmt den Versand von Behandlungsplänen, die Nachverfolgung und die Erinnerung – automatisiert und ohne zusätzlichen Aufwand für Ihr Team. So werden aus offenen Plänen schneller terminierte Behandlungen.

Erfahren Sie hier mehr über den KI Plan Agent von Nelly: https://www.getnelly.de/produkte/ki-plan-agent
Der Vorteil cloudbasierter Lösungen: Sie zahlen keine hohen Anschaffungskosten, sondern nutzen die Lösung im laufenden Betrieb. Damit lässt sich der digitale Einstieg auch ohne Förderkredit stemmen – und die Förderung bleibt für die größeren Investitionen frei.
Fazit: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Ihre Praxis zu digitalisieren
Die Digitalisierung ist 2026 keine Frage des Ob mehr, sondern des Wann. Die Digitalisierungsstrategie macht KI-gestützte Dokumentation zum Standard, während KfW-Kredite und Fördermittel die nötigen Investitionen abfedern. Wer beides zusammendenkt – Förderung für die großen Anschaffungen, schlanke Cloud-Lösungen für den schnellen Start – verschafft seiner Praxis heute Luft und sichert zugleich den Anschluss. Warten Sie damit nicht zu lange.
Jetzt unverbindlich informieren: Lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich dazu beraten, wie Sie Ihre Praxis Schritt für Schritt digitalisieren. Vereinbaren Sie hier ein Gespräch.
FAQs zu Krediten und Fördermitteln für Praxen
Welcher KfW-Kredit eignet sich für die Digitalisierung einer Zahnarztpraxis?
Für kleine und junge Praxen bis fünf Jahre nach Gründung eignet sich der ERP-Gründerkredit StartGeld mit bis zu 200.000 Euro. Etablierte oder größere Praxen nutzen den ERP-Förderkredit KMU mit bis zu 25 Millionen Euro. Beide lassen sich für Software, Geräte und digitale Ausstattung einsetzen.
Müssen Fördermittel zurückgezahlt werden?
Kredite zahlen Sie verzinst zurück, Zuschüsse dagegen nicht. Reine Zuschussförderungen sind deshalb besonders attraktiv, aber oft an enge Bedingungen geknüpft. Eine Fördermittelberatung prüft, welche Zuschüsse und zinsgünstigen Kredite für Ihre Praxis infrage kommen und wie sich beide sinnvoll kombinieren lassen.
Lohnt sich die Digitalisierung trotz der Kosten?
Die Digitalisierungsstrategie 2026 sieht KI-gestützte Dokumentation bis 2028 als Standard. Praxen, die früh umstellen, entlasten ihr Team spürbar und gewinnen Zeit für die Behandlung. Cloudbasierte Lösungen wie Nelly senken zudem den Investitionsbedarf, weil keine teure Hardware nötig ist.





