Digitalisierung Ihrer Arztpraxis: Mit diesen Tipps klappt‘s

23.7.2023
Digitalisierung
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Autorin:
Autor:
Laura Sophia Hauck

Eine Digitalisierung der Arztpraxis befürworten sowohl Patienten als auch Ärzte. Doch wie steht es tatsächlich um digitale Technologien im Praxisalltag? Lesen Sie hier, wie Deutschland im internationalen Vergleich abschneidet und mit welchen Tipps Sie konkret Ihre Praxis digitalisieren können.

Die wichtigsten Antworten zur Digitalisierung von Arztpraxen auf einen Blick:
Was versteht man unter dem Begriff Digitalisierung?

Digitalisierung meint den Prozess der Umwandlung von analogen Prozessen in digitale mit dem Ziel, sie zu verbessern sowie effizienter und transparenter zu machen. Die Digitalisierung in der Arztpraxis kann unterschiedlich erfolgen, zum Beispiel über: Online-Terminbuchungssysteme, elektronische Gesundheitsakte (eGA), elektronische Patientenakte (ePA), Video-Sprechstunde oder digitale Prozesse der Praxisorganisation und -verwaltung.

Wie digital sind Deutschlands Arztpraxen?‍

Deutschlands Ärzte sind der Digitalisierung gegenüber aufgeschlossen und sehen sie überwiegend als Chance. Dennoch liegt Deutschland im internationalen Vergleich bei der Digitalisierung laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung auf dem vorletzten Platz. Grund dafür ist die schleppende Einführung digitaler Health-Anwendungen in den Praxis-Regelbetrieb.

Warum spielt die Digitalisierung im Gesundheitswesen eine zentrale Rolle?

Die Digitalisierung bewirkt tiefgreifende Veränderungen im Gesundheitswesen sowohl in der Diagnostik und Behandlung als auch in den administrativen Prozessen. Nicht zuletzt durch Regelungen wie dem E-Health-Gesetz von 2016, der Lockerung des Fernbehandlungsverbots 2018 und des Digitale-Versorgung-Gesetz von 2019 wurde die Digitalisierung in der medizinischen Versorgung rechtlich verankert.

Spätestens seit der Verabschiedung des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) von 2019 und den Versorgungsproblemen während der Covid-19 Pandemie ist klar: Deutschlands Gesundheitswesen muss digitaler werden – die Digitalisierung in Arztpraxen einbegriffen. Dies trifft in Fachkreisen überwiegend auf positive Resonanz.

Laut einer Erhebung von bitkom wird die Digitalisierung von 67 Prozent aller befragten Ärzte vor allem als Chance gesehen. Zu diesem Schluss kommt auch das aktuelle Praxisbarometer Digitalisierung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Schließlich bietet sie viele Möglichkeiten, den Praxisalltag patientenfreundlicher und effizienter zu gestalten sowie das Personal zu entlasten. Doch wie steht es um die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland aktuell?

67 % aller Ärzte sehen die Digitalisierung als Chance.

Digitalisierung im Gesundheitswesen: Deutschland

Die Einschätzung des aktuellen Stands der Digitalisierung lässt sich laut einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte vor allem mit einem Wort zusammenfassen: „langsam“. Einer der Gründe dafür: Die Digitalisierung ist in den letzten Jahrzehnten – auch vom Gesetzgeber – nur zögerlich verfolgt worden. So sind erst kürzlich die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden für die Einführung und Nutzung von:

Die Herausforderungen in der Arztpraxis

Laut einer Statistik zur Einführung digitaler Technologien in Gesundheitsorganisationen gehören vor allem die Bürokratie im Gesundheitswesen sowie die Kosten der neuen Technologien zu den größten Fortschrittshemmnissen. Außerdem halten nicht zuletzt auch große Datenschutzbedenken viele Ärzte von einer Digitalisierung in ihrer Arztpraxis ab. Dadurch entgehen ihnen wertvolle Innovationen im Praxisalltag. Mittlerweile ist deutlich mehr möglich, als im Regelbetrieb Standard ist. Anders sieht es in einigen europäischen Nachbarländern und im internationalen Vergleich aus.

Datenschutzbedenken halten viele Ärzte und Ärztinnen von der Nutzung digitaler Tools ab.

Digitalisierung im internationalen Vergleich

Internationale Statistiken und Rankings der letzten 20 Jahre zeigen immer wieder und eindeutig den Rückstand Deutschlands in Bezug auf die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Auch eine Studie der Bertelsmann Stiftung sieht Deutschland auf dem vorletzten Platz.

Diese Länder gegen mit gutem Beispiel voran

Dabei machen zum Beispiel Dänemark und Estland vor, wie es geht: In den beiden europäischen Ländern ist es längst üblich, dass Patienten ihre Patientenakte mitsamt ihren Untersuchungsergebnissen und Medikationsplänen online einsehen sowie mit ihren behandelnden Ärzten teilen. Auch im Vergleich zu Kanada hat Deutschland Nachholbedarf. Dort ist die Nutzung der Videosprechstunde bereits weit verbreitet. Israel geht bei der Nutzung digitaler Technologien noch einen Schritt weiter und setzt standardmäßig auch künstliche Intelligenz zur Krebs-Früherkennung ein.

Telemedizin, die elektronischen Patientenakte und KI in der Krebsfrüherkennung sind in anderen Ländern Standard.

In Bereichen, in denen andere Länder regelmäßig auf digitale Technologien setzen, hängt Deutschland hinterher. Doch das lässt sich ändern! 

Digitale Arztpraxis: Mit diesen Maßnahmen klappt‘s

Ihre Arztpraxis zu digitalisieren, muss nicht kompliziert sein – ganz im Gegenteil! Die Technologien erleichtern Ihnen, Ihrem Personal und Ihren Patienten den Praxisalltag enorm:

  • Online-Terminbuchung: Keine Warteschleife mehr! Statt zum Telefon zu greifen, können Patienten ganz einfach elektronisch ihren Wunschtermin vereinbaren. Laut einer Studie ist dies das beliebteste digitale Angebot im Gesundheitswesen.
  • Digitale Abrechnungssysteme: Jetzt Zeit sparen! Dem hohen administrativen Aufwand entgehen Sie mit Softwarelösungen, die auf die Abrechnung von Privat- und IGeL-Leistungen spezialisiert sind.
  • Elektronische Patientenakte (ePA): Alle Informationen auf einen Klick! Mit der ePA wissen Sie immer sofort, welche Medikamente Ihre Patienten einnehmen, welche laufenden Therapiemaßnahmen erfolgen und vieles mehr. 
  • Praxisverwaltungssysteme (PVS): Hier läuft alles zusammen! Mit einem PVS haben Sie immer alles im Blick: von der Patientenakte über Zahlungsinformationen bis zu Stammdaten und Einverständniserklärungen. Viele Anbieter ermöglichen zudem einen hohen Grad an Individualisierung, sodass die Software sich optimal an Ihre Anforderungen anpasst.
  • Video-Sprechstunde: Wenn es Ihren Patienten nicht möglich ist, persönlich in die Praxis zu kommen, kann eine digitale Konsultation die Lösung sein. Außerdem verringern Video-Sprechstunden die Wartezeiten und helfen, Versorgungslücken in ländlichen Gebieten zu schließen.
  • Digitale Anamnese: Einfach Grundlagen schaffen! Denn die Anamnese ist eine wichtige Maßnahme in der Diagnostik. Erheben Sie deswegen alle Informationen lückenlos und effizient mit digitalen Tools wie zum Beispiel Nelly.

Über diese Optionen hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten aus dem E-Health-Bereich – wie beispielsweise das E-Rezept für verschreibungspflichtige Medikamente oder Gesundheits-Apps, die an die regelmäßige Einnahme erinnern.

Tipp: Weitere Informationen erhalten Sie im Digitalisierungsratgeber der apobank.

Arztpraxis-Digitalisierung leicht gemacht mit Nelly

Starten Sie jetzt in die Digitalisierung Ihrer Arztpraxis. Nelly ermöglicht es Ihnen schon heute die digitalen Möglichkeiten der Zukunft zu nutzen. Denn mit der Software lassen sich viele Prozesse des Praxisalltags mit wenigen Klicks erledigen:

Mit der Software von Nelly möglich: digitaler Anamnesebogen, Unterschrift, Zahlungsmethode, Abrechnung.

So funktioniert Nelly

Die Handhabung von Nelly ist ganz einfach – auch für Patienten und Personal, die nicht zu den „Digital Natives“ zählen! 

  1. Die Patienten füllen den Anamnesebogen an ihrem eigenen Smartphone aus und hinterlegen ihre gewünschte Zahlungsmethode.
  2. Viele Dokumente und Behandlungsverträge können mit einem Klick unterschrieben werden.
  3. Alle Daten werden automatisch im Nelly Praxisportal gespeichert.
  4. Nach der Behandlung initiiert Nelly die Abrechnung automatisch.

Schaffen auch Sie jetzt in Ihrer Praxis einen digitalen Workflow. Wir beraten Sie unverbindlich und kostenlos zu Ihrem individuellen Fall!

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Die in diesem Artikel verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich immer gleichermaßen auf alle Personen. Auf eine Doppelnennung und gegenderte Bezeichnungen wird zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichtet.

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